Studienreise Wien-Wienerwald-Neusiedlersee vom 17. -23.08.2026
Bericht über die Studienreise

Foto Liane Jöckel
Wien, Wienerwald, Neusiedlersee und Bratislava waren in diesem Jahr das Ziel der Studienfahrt des Landfrauen Bezirksverein Alsfeld.
40 Personen aus den verschiedenen Ortsvereinen nahmen vom 17.- 23. August an der diesjährigen Studienfahrt teil.
Am ersten Tag ging es Richtung Wien, wo man am frühen Abend den Ort Wolkersdorf im Weinviertel nahe Wien erreichte. Das Hotel Klaus begrüßte seine Gäste aus dem Vogelsberg mit dem Lied von Johann Strauß – An der schönen blauen Donau.
Der nächste Tag war dem himmlischen Weinviertel gewidmet. Wir fuhren nach Kronberg und besuchten den Himmelkeller, das Lebenswerk von Prof. Herrmann Bauch. Prof. Bauch rettete über Jahrzehnte alte, verfallene Weinkeller in und um seinen Heimatort Kronberg. Daraus entstand Österreichs größtes Privatmuseum. Dort hatten wir auch die Möglichkeit einer Weinverkostung, die gerne angenommen wurde.
Am Mittwoch sollten wir dann den Wiener Charme erleben. Bei einer geführten Stadtrundfahrt konnten wir den Zauber der Weltstadt erahnen. Wir besuchten das Schloss Belvedere, sowie das schönste Haus Wien´s. Es wurde von 1983-1985 von Friedensreich Hundertwasser gebaut und begeistert alle mit seiner farbenfrohen und architektonischen Art die es erblicken. Da wir in der Nähe des Stephans Dom etwas freie Zeit hatten, konnten wir auch den Dom von innen bewundern und die Fiaker davor bestaunen. Am Nachmittag schlenderten wir über den Prater, wo sich einige Reiseteilnehmerinnen die Stadt aus dem 129 Jahre alten Riesenrad anschauten. Der Abschluss des Tages fand in einem Heurigenlokal mit entsprechender Musik und dem nötigen Wiener Schmäh statt.
Am nächsten Tag ging es erneut nach Wien, wo wir zu Fuß die Altstadt erkundeten.
Dazu gehörten unter anderem die Hofburg und die Hofreitschule. Unsere Stadtführerin erläuterte einiges zum Leben am Hof der Habsburger. Die bekanntesten darunter sind Sissi und Franz-Josef, wo einige Damen direkt ins schwären kamen. An den Stallungen der Hofreitschule wurden die Pferde gerade nach draußen geführt, wo sie direkt an uns entlang schritten.
Danach ging es weiter zum Schloss Schönbrunn mit seinen prachtvollen Sälen und kunstvoll gestalteten Gärten. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten konnten wir erneut viel über die Familiengeschichte der Habsburger erfahren. Danach gab es freie Zeit, um die Gartenanlagen zu bewundern oder um mit einer Parkbahn zu fahren, die an dem Palmenhaus, dem Tiergarten oder der Lotterie vorbeiführte.
Im Rausche der kaiserlichen Eindrücke ging es dann zurück zu unserem Hotel .
Bratislava war das Ziel des nächsten Tages. Zunächst gab es auch hier eine Stadtrundfahrt und der erste Stopp war dann bei der Burg von Bratislava. Hoch gelegen thronte das Bauwerk aus dem 9. Jahrhundert, das ursprünglich die Residenz der ungarischen Könige war. Nach einem Brand im Jahr 1811stand lange nur noch eine Ruine und der Turm. Nach dem 2. Weltkrieg begann man damit, die Burg wieder aufzubauen. So erstrahlt sie heute in neuem Glanz. Anschließend gab es eine Führung durch die Altstadt. Am Nachmittag fuhren wir mit einem Ausflugsschiff noch auf der Donau, von dort konnten wir das Stadtbild und die Burg erneut genießen.
Der letzte Tag der Studienfahrt führte uns zum Neusiedlersee. Auf der Fahrt dahin stoppten wir zunächst in Eisenstadt, wo das Schloss Esterhazy und die Haydnkirche stehen. Der Schlossherr hat zu Lebzeiten den Komponisten Haydn unterstützt, der auch in der Kirche beigesetzt wurde. Anschließend machten wir Mittagspause im idyllischen Städtchen Rust. Weiter ging es zur Festspielstadt Mörbisch am Neusiedlersee. Dort wartete schon ein Schiff auf uns, mit dem wir auf die andere Seite des Sees nach Illmitz fuhren. Dort angekommen, standen schon 2 Planwagen mit ihrem Pferdegespann bereit. Diese brachten uns durch das Naturschutzgebiet zu einem Weinbauern. Mit einem Glas Wein und leckeren Speckbroten verbrachten wir dort den restlichen Nachmittag.
An diesem Abend hatte der Chef des Hotel Klaus noch ein Schmankerl für uns bereit. Nach dem Abendessen spielte ein einheimischer Musikant bekannte Wiener Lieder auf dem Akkordeon für uns.
Bei bester Stimmung traten wir am nächsten Morgen die Heimreise an.
Ach ja,- bei dieser Fahrt überquerten wir die Donau insgesamt 25 mal.
